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Kunstmeile am Herborner Hintersand

Die "Woche der Arbeit“ in Herborn ist mit einer inspirierenden Kunstausstellung von Schülern zum Werk von Käthe Kollwitz gestartet.

Mit einer Ausstellung von Kunstwerken hat im Herborner Haus der Kirche und Diakonie die 24. Woche der Arbeit begonnen. In vergangenen Jahren wurden die Bilder der Kunst-AG des Johanneum-Gymnasiums in einzelnen Herborner Geschäften in der Innenstadt ausgestellt. In diesem Jahr ist die Ausstellung erstmals an einem Ort im Rahmen der „Woche der Arbeit“ zu sehen, und zwar noch bis zum 5. Mai am Haus der Kirche und Diakonie in den Fenstern der Begegnungsstätte im Erdgeschoss. 

Die Schüler des Johanneum-Gymnasiums haben sich künstlerisch mit Käthe Kollwitz beschäftigt – und sie als Vorbild genutzt für die Erschaffung ihrer Motive und teils zeitgemäßer Ikonen: Die Lithografie ist ein Flachdruck und zählt als Vorläufer eines anderen, bekannteren Flachdruckverfahrens: des Offsetdrucks. Die Schüler haben die Motive zuvor als Negativ in eine Druckplatte geritzt, erklärt Kunstlehrerin Sariye Uhr. Alle Motive sind dann mit einer Walzenrolle in Serie auf das Papier gedruckt worden.

Die Gewerkschaften DGB, GEW, IG Metall und Ver.di haben zusammen mit dem evangelischen Dekanat an der Dill, der Regionalen Diakonie Dillenburg-Limburg, der katholischen Kirche, der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Johanneum-Gymnasium und der Stadt Herborn diese Veranstaltungsreihe vorbereitet, die seit 2002 jedes Jahr in Herborn stattfindet.

Weitere Veranstaltungen sind unter anderem ein Gottesdienst, ein Demonstrationszug am 1. Mai mit Kundgebung sowie ein Impulsvortrag am 5. Mai, so das evangelische Dekanat an der Dill abschließend.